Bahnhofstraße


Hier mal ein vorbildlicher Ausgang aus einer Fußgängerzone.
Ambrosius-Blarer-Straße, nur wer da raus will, darf nicht breit sein.
Ambrosius-Blarer-Straße
Und gleich wieder einer wie er nicht sein sollte. So geht es aus dem Zöhnle Richtung Weimar Straße.

Welcher Fußgänger soll jetzt erkennen, es gelten plötzlich andere Regeln?
Zönle
Und welcher Radfahrer sollte aus welchem Grund nicht an Markttagen in das Zönle fahren? Da findet doch kein Markt statt.

Macht aber nichts. Schilder die zeitlich so unbestimmt ( außer an Markttagen ) sind, dürfen nicht montiert werden.
Zönle
Dafür dürfen auf der anderen Seite vom Zönle keine Radfahrer reinfahren.

Eigentlich schade, sind doch dort die Fahrradständer.
Zönle
Tatsächlich, ein abgesekter Bordstein. Nicht hoch, aber zu erkennen wenn jemand sich die Mühe macht den Bordstein zu Fuß zu erkunden. Doch wozu dann noch ein Zeichen Vorfahrt achten, nächstes Bild?
Bahnhof Wilhelmstraße
Doppel gemoppelt.

Wer aus einer Straße mit abgesenktem Bordstein kommt muss die Vorfahrt achten. Ega ob der Verkehr von links oder rechts kommt, sogar der Gegenverkehr hat Vorfahrt. Doch wer denkt an einen abgesenkten Bordstein wenn er ein Verkehrszeichen vor der Nase hat? Und so wird eine unklare Situation geschaffen.
Bahnhof-Wilhelmstraße
So sieht es aus der anderen Richtung aus.
Wer geradeaus fährt hat Vorfahrt, wer nach links abbiegt nicht, außer er beruft sich darauf das der aus der 20 Zone Kommende über einen abgesenkten Bordstein fahren muss. Aber warum hat der dann ein Verkehrszeichen Vorfahrt achten?

Ein schönes Beispiel, wir basteln ich eine abknickende Vorfahrtstraße dort hin, wo es keine Vorfahrtstraßen geben darf.
Bahnhof-Wilhelmstraße